Robert Schulte-Frohlinde


Bundesministerium

28. Oktober 2009

Frau Brigitte Zypries ist nicht mehr Bundesministerin der Justiz. Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis sie zur kinderlosen und homosexuellen Richterin am Bundesverfassungsgericht gewählt wird.

An ihre Stelle tritt mit Frau Leutheuser-Schnarrenberger, deren Partei unter der Führung eines kinderlosen Homosexuellen steht.

In dem Koalitionsvertrag der FDP mit der CDU ist unter dem Stichwort Ehe, Familie und Kinder dementsprechend kein Wort über das Sorgerecht natürlicher Väter zu finden.

Es finden sich vielmehr folgende Punkte:

Verbesserung der Betreuung von Kindern.

Verbesserung der Rahmenbedingungen für alleinerziehende Mütter.

Kinderrechte.

Hilfe für Schwangere in Notlagen.

Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.

Erleichterung des Wiedereinstiegs von Frauen in das Berufsleben. "Dabei ist die Situation Alleinerziehender in besonderer Weise zu berücksichtigen."

Überwindung der (unterstellten) Engeltungleichheit für Frauen.

Mehr Frauen in Führungsposition in der Wirtschaft, insbesondere in Vorständen und Aufsichtsräten, sowie im öffentlichen Dienst durch - zunächst freiwillige - Quoten.

Ganz am Ende finden sich dann folgende zwei Sätze:

"Wir wollen eine eigenständige Jungen- und Männerpolitik entwickeln und bereits bestehende Projekte für Jungen und junge Männer fortführen und intensivieren. Damit eröffnen wir ihnen auch in erzieherischen und pflegerischen Berufen erweiterte Perspektiven."

Männer gelten diesen Politikern also nur noch als bemitleidenswerte Randgruppe, die durch soziale Projekte in pflegerische Berufe zu integrieren ist.

Es gibt damit vier Parteien im Deutschen Bundestag (Linke, Grüne, SPD, FDP) welche die Interessen von Frauen und Homosexuellen vertreten. Es gibt keine Partei mehr im Deutschen Bundestag, welche für die Interessen des Mannes eintritt.