Robert Schulte-Frohlinde


Männerpolitik

8. Mai 2010

Das Bundesministerium für Frauen hat am 15.01.2009 mitgeteilt, nunmehr würden bei seiner sogenannten Gleichstellungspolitik für Frauen erstmals auch die Anliegen von Männern berücksichtigt. Pressemitteilung

Damit ist allerdings nicht gemeint, es sollten deren Rechte als Mann berücksichtigt werden. Das Bundesministerium für Frauen strebt nach dem Inhalt seiner Erklärung vielmehr eine Umerziehung der Männer an, wie sie bereits in dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP vereinbart ist (siehe Eintrag vom 28.10.2009).

In diesen Vorstellungen tritt die Ideologie des gender mainstreaming zum Vorschein, die mittlerweile in zahlreichen Bundes- und Landesgesetzen ausdrücklich verankert ist. Beispielhaft eine Mitteilung des Bundesministeriums für Frauen: "Implementierung von Gender Mainstreaming in die Arbeit der Bundesregierung". Beispiel

Das Prinzip des gender mainstreaming soll die Auflösung der geschlechtlichen Identität des Menschen erreichen, um damit diesen privaten Bereich staatlicher Kontrolle und insbesondere Lenkung zugänglich zu machen. Es handelt sich damit um eine totalitäre Ideologie, die als maßgebendes Prinzip Teil der Gesetzgebung eines demokratisch verfassten Staates geworden ist.